Mein nächstes eigenes Projekt: Der Atlas der Selbstständigkeit ist da

Bald ist es schon sieben Jahre her, dass wir unsere Blogbox gestartet haben. Drei Jahre haben wir damals Produkte und Geschäftsmodelle ausprobiert, Teilerfolge gefeiert und viel gelernt.

Ab 2016 war ich dann nur noch mit halber Kraft dabei und habe verwaltet, was wir in den Jahren zuvor aufgebaut hatten. Anfang 2018 bin ich dann komplett ausgestiegen.

Seitdem war ich rein als Dienstleister unterwegs. Das macht auch viel Freude und sorgt für eine warme Mahlzeit am Tag und ein Dach überm Kopf.

Ich hatte und habe tolle Kunden und Partner, die mir viel Freiheit lassen und auch den notwendigen Raum, noch etwas zu lernen. Danke an alle, die sich hier angesprochen fühlen. Ihr seid gemeint!

Aber manchmal fehlte mir trotzdem was. Ich würde gerne an allen Schrauben drehen und manche Dinge anders machen. Auch Sachen machen, die vielleicht nicht komplett zweckrational begründet werden können, die ich aber trotzdem gut finde.

Deswegen bin ich schon länger auf der Suche nach einer Idee, die zu mir passt und die ich zu einem eigenen Projekt ausbauen kann.

Anfang des Jahres habe ich diese Idee gefunden: Darf ich vorstellen?

Hier kommt der Atlas der Selbstständigkeit

Atlas der Selbstständigkeit Logo Kreisversion

Wie ein klassischer Weltatlas hat auch dieser Atlas das Ziel, seinen Nutzern Orientierung zu bieten, Wissen zu vermitteln und zu Abenteuern inspirieren. Dazu bietet der Atlas der Selbstständigkeit Arbeitspakete für Selbstständige an.

Das Zentrum jedes Arbeitspakets ist ein übersichtlich designtes Arbeitsblatt, das durch einen Denkprozess zu einem konkreten Thema führt. Beim Ausfüllen des Arbeitsblatts hilft das passende Begleitmaterial.

Je nach Thema kann das eine Excel-Tabelle, eine kurze Audio-Erklärung oder ein kleiner Email-Kurs sein. Das Begleitmaterial ist so knapp wie möglich gehalten, da das Hauptaugenmerkt immer auf der Umsetzung liegt.

Warum dieser Atlas das richtige Projekt für mich ist

Geschäftsideen kommen mir öfter. Aber fast alle verwerfe ich dann bald wieder. Beim Atlas der Selbstständigkeit ist das aus drei Gründen anders:

  1. Ich bin selbst in meiner Zielgruppe und hätte solche Arbeitspakete gerne selbst. Wie zu allem gibt es zwar auch zu allen Themen der Selbstständigkeit einen unübersichtlichen Haufen an guten Inhalten, aber die für mich relevanten Informationen finde ich erst nach langem Stöbern in Büchern, Online-Kursen und persönlichen Gesprächen. Es dauert jedenfalls bei mir ewig, bis ich dann endlich ins Tun komme.
    Wer Produkte für sich selbst entwickelt, tut sich immer leichter – so zumindest meine Erfahrung.
  2. Der Atlas der Selbstständigkeit ist ein Projekt mit der richtigen Größe für mich. Ich kann das nebenbei machen und die Umsetzung größtenteils selbst übernehmen. Die externen Kosten sind überschaubar und ich laufe keine Gefahr, mich damit zu überheben.
  3. Mein Interesse an dem Projekt ist groß und von Dauer. Ich bin gerne selbstständig und werde das – Stand jetzt – vermutlich den Großteil meines Erwerbslebens bleiben. Somit wird mich der Atlas auch thematisch die nächsten Jahre begleiten.

Ich bin gespannt, wohin mich dieses Projekt trägt. Meine Erfahrung mit Blogbox ist ja gerade: Es kann überraschend sein.

In den nächsten zwölf Monaten möchte ich gute Arbeitspakete entwickeln und mit interessanten Blogbeiträgen auf die Website aufmerksam machen.

Der Rest wird sich entwickeln.

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