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Nachhaltigkeit Unternehmertum

NEU: ein Verzeichnis von Dienstleister*innen, die auch im Digitalen auf Nachhaltigkeit achten

Eigentlich könnte eine digitalisierte Welt eine deutlich ökologischere und gerechtere Welt sein. Doch leider wird dieses Potenzial bisher kaum ausgeschöpft.

Ganz im Gegenteil: Das Internet hat auch schon vor Corona den Flugverkehr als Emissionsschleuder überholt und die Mechanismen des Überwachungskapitalismus machen eine kleine Minderheit noch reicher, während dessen krasse Nebenwirkungen für alle immer spürbarer werden. (Falls dir dieser Absatz übertrieben vorkommt, findest du hier Lesestoff.)

Digitale Dreckschleudern sind überall

Auch wenn vor allem einige wenige Unternehmen vom Status Quo profitieren (hallo Facebook, hi Google, servus Amazon), machen die meisten Unternehmen mit und verschlechtern mit ihrem Digital-Auftritt die Welt:

Viele Websites sind digitale Dreckschleudern, die wie unförmige SUVs das Internet verstopfen und ihre Nutzerdaten scham- und gedankenlos an Überwachungskapitalisten weiterreichen.

Auch die Websites von Unternehmen und Organisationen, die sich auf der guten Seite wähnen, sind oft keinen Deut besser.

Als Beispiel schauen wir uns gemeinsam kurz den Webauftritt der Vereinten Nationen an, eine Organisation, die sich „peace, dignity und equality on a healthy planet“ verpflichtet fühlt.

Screenshot der Website der UNO
Das ist die Website der UNO. Sie schaut jetzt nicht sonderlich spektakulär aus.
Die Website verbraucht aber extrem viel Energie und damit CO2. Test via websitecarbon.com am 24.02.
Ergebnis von Blacklight für un.org
Die UNO schickt sofort meine Nutzungsdaten ohne Einwilligung an Google. Natürlich geht das eigentlich nicht. Die DSGVO gilt auch für die UNO. Test via Blacklight am 24.02.

Ich habe mir die UNO zufällig als Beispiel rausgegriffen. Aber ich hätte genauso gut Patagonia nehmen können. Oder viele andere auch.

Dass wir alle mit unseren digitalen Aktivitäten einen sehr realen analogen Fußabdruck hinterlassen, ist den meisten Menschen einfach nicht bewusst. Wie sollen es also Unternehmen wissen und danach handeln?

Zumal viele Unternehmen Digital-Maßnahmen auslagern und auf Dienstleister*innen vertrauen. Hier durfte ich inzwischen eine sehr sympathische Szene kennenlernen, die sich auf nachhaltige Unternehmen spezialisiert hat.

Aber selbst in dieser sympathischen Szene legen viele die eigenen analogen Maßstäbe noch nicht auf das digitale Handeln an. Die Websites sind genauso umweltverschmutzend wie alle anderen auch.

Als Beispiel bringe ich hier einen Cookie-Hinweis von der Website einer nachhaltigen Person mit. Warum wird hier ein Dark Pattern eingesetzt, um meine Zustimmung zur Datenverwertung zu ergaunern?

Beispiel: Cookie-Hinweis mit Dark Pattern
Gelerntes Verhalten ist: Bei einem hervorgehobenen Button bestätige ich die angewählten Punkte. Das ist hier nicht so.

Ist also die ganze digitale Welt von digitalen Dreckschleudern besetzt?

Nein, eine kleine, aber wachsende Menge von Websites leistet Widerstand und respektiert die planetaren Grenzen und die Privatsphäre der Besucher.

Die Zukunft: Mehr digitale Dienste, die wir mit gutem Gefühl nutzen können

Damit in Zukunft noch mehr Unternehmen und Organisationen, denen nachhaltiges Handeln auch im Digitalen wichtig ist, die passenden Dienstleister*innen finden, baue ich hierfür ein Verzeichnis.

Die Aufnahmekriterien sind einfach:

  • Man kann in einem Tweet (max 280 Zeichen) formulieren, was am eigenen Angebot nachhaltig ist.
  • Die eigene Website ist keine digitale Dreckschleuder. (Mehr Infos hier)

Für den ersten Prototypen habe ich 11 Menschen angeschrieben, wovon mir 9 zugesagt haben. 8 haben mir dann tatsächlich alle geforderten Infos für den Steckbrief geschickt.

Noch ist das Verzeichnis eine simple Unterseite meiner Website. Aber es soll wachsen und auf einer eigenen Domain ein von mir unabhängiges Leben entwickeln.

Die Techgenossen haben als Partner für die Weiterentwicklung zugesagt. Das freut mich sehr. Überhaupt ein großes Dankeschön auch an Ev Henke, Das Gute Ruft, From Scratch, Think Digital Green, Aileen Barz und Sandy Dähnert für die guten Hinweise und den Enthusiasmus.

Unser Ziel ist es, im Apirl die eigenständige Website mit mehr Dienstleister*innen zu launchen.

Was du tun kannst

  • Du bist interessiert an digitaler Nachhaltigkeit und an diesem Projekt: Hilf uns bei der Wahl eines guten Domain-Namens und stimme hier ab.
  • Du bist selbst Dienstleister*in und möchtest gelistet werden: Schreib mir gerne. Hier findest du die Kriterien für die Aufnahme.
  • Du arbeitest in einem Unternehmen und möchtest an eurem digitalen Fußabdruck arbeiten: Schau doch mal ins Verzeichnis. Vielleicht findest du ja dort die passende Unterstützung.
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Marketing

Das wichtigste Instrument meines Marketings? Mein Blog!

Blogs sind tot!“ Das ist zumindest seit mehr als 10 Jahren regelmäßig zu lesen.

Die Vorwürfe an Blogs sind meistens die gleichen. Es würde alles fehlen, was Social Media oder modernes Marketing ausmacht: Austausch, Reichweite, Videos.

Wenn ich Unternehmen einen Blog (oder Magazin für alle, die eine Allergie gegen das Wort „Blog“ haben, weil es so nerdig klingt) als zentralen Baustein einer nachhaltigen Online Marketing Strategie empfehle, dann ernte ich viel zu häufig erst einmal Unverständnis:

Echt? Gibt es da nix Moderneres? Funktioniert das noch?

O-Ton diese Woche

Weil die konkreten Beispiele immer die überzeugendste Antwort sind, schreibe ich hier auf, wie und warum dieser Blog für mich das zentrale Instrument meines Marketings ist.

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Marketing

Behavioral Targeting 2021: Wenig rentabel und moralisch fragwürdig

Behavioral Targeting – die Ausrichtung von Anzeigen auf das Nutzerverhalten – hat das Internet in den letzten zwei Dekaden geformt. Der personalisierten Werbung haben wir viele kostenfreie Services und eine gigantische Überwachungsinfrastruktur zu verdanken.

Gleichzeitig werden auch weitere, ganz unterschiedliche Probleme wie die steigende gesellschaftliche Polarisierung oder flächendeckender Anzeigenbetrug Behavioral Targeting zugeschrieben.

Mit diesem Blogbeitrag möchte ich dich überzeugen, weniger Geld in Behavioral Targeting zu stecken. Es verursacht nämlich nicht nur gesellschaftliche Probleme, sondern wird durch regulatorische und technische Entwicklungen immer unökonomischer.

Meine ungefähr 10-minütige Lesereise durch die schräge Welt des Behavioral Targeting hält an vier Stationen:

1. Der Siegeszug von Behavioral Targeting
2. Probleme des Behavioral Targeting
3. Wie Behavioral Targeting unter Druck gerät
4. Wie ich 2021 Reichweite aufbaue

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Unternehmertum

Atlas der Selbstständigkeit: Alle Inhalte gibt es jetzt kostenlos

Im letzten Frühjahr habe ich die Website Atlas der Selbstständigkeit aufgesetzt, auf der ich Erfahrungswissen und schnell anwendbare Hilfestellungen für Selbstständige gesammelt habe.

Atlas der Selbstständigkeit
Das mich immer noch sehr inspirierende Logo von Atlas der Selbstständigkeit

Neben einem freien Bereich mit einem Blog gab es auch Premium-Arbeitspakete, die ich über einen Shop verkauft habe.

Heute, gut sechs Monate später, nehme ich die Website wieder vom Netz. Weder die Besucher- noch die Verkaufszahlen haben sich so entwickelt, wie ich mir das erhofft habe.

Damit die Inhalte, in deren Erstellung ich viel Arbeit und Herzblut gesteckt habe, nicht einfach im digitalen Nirvana verschwinden, stelle ich sie zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Ich freue mich sehr, wenn der Atlas so ein wenig weiterlebt und nach wie vor Selbstständigen Orientierung bietet, Wissen vermittelt und zu Abenteuern inspiriert.

Im Nachhinein ist man immer schlauer. Es wäre ja auch schlimm, wenn nicht.

Die folgenden drei Punkte waren mir zwar auch schon vorher klar. Aber jetzt habe ich sie in ihrem ganzen Ausmaß am eigenen Projekt erfahren:

  1. Der eigene Shop war viel Arbeit. Nicht nur hat es der eigentlich simplen Website technische Komplexität hinzugefügt. Es kam auch noch die rechtliche und die buchhalterische Komplexität hinzu. So konnte ich mich kaum freuen, wenn doch mal was gekauft wurde, weil ich den Kunden und die Rechnung in meine Buchhaltungssoftware bekommen musste. Das hätte ich natürlich alles automatisieren können, aber dazu waren die Käufe dann doch zu selten. Beim nächsten Projekt dieser Art würde ich einfach eine Online-Verkaufsplattform wie zum Beispiel digistore24 nutzen. Wenn das Projekt dann wirklich läuft, kann ich mir immer noch den eigenen Shop basteln.
  2. Ich hatte weder einen thematisch engen Fokus, noch war die Zielgruppe besonders spezifisch. Ich vermute, dass ich mich sowohl bei der Erstellung als auch bei der Verbreitung der Inhalte leichter getan hätte, wenn ich mich eingeschränkt hätte. Zum Beispiel, in dem ich nicht generell Selbstständige, sondern Webworker oder Online Marketing Professionals angesprochen hätte. Im Internet tut man sich in der Nische meistens leichter.
  3. Einen Atlas der Selbstständigkeit gibt es natürlich kein zweites Mal. Aber Erfahrungswissen und Hilfestellungen für Selbstständige finden sich schon an vielen gut ausgeschilderten Stellen im Netz. Ich merke gerade, wie ich auf dieser Website mit der doch bisher seltenen „Nachhaltigem Online Marketing“ deutlich mehr Reaktionen hervorrufe als mit meinem Atlas der Selbstständigkeit.

Doch genug der weisen Worte. Ich möchte mich noch bei allen bedanken, die mich mit ihren Ratschlägen, Interviews, Gastbeiträgen und Designexpertisen unterstützt haben, unter anderem:

Vivi D’Angelo, Heiko Kunzmann, Fanny Zschau, Anika Landsteiner, Patrich Schmid, Katrin Rönicke, Tobias Bartels, Ronja Menzel, Dennis Fischer, Claudia Siebenweiber, Sascha Tobias von Herzfeld, Milena Glimbovski, Lyam Bittar, Sandra Staub, Michael Bukowski, Tomas Herzberger, Nicolas Pakai und Maximilian Braun.

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Nachhaltigkeit

Digitale Tools: Wie ich auch im Digitalen auf Nachhaltigkeit achte

Im Analogen achte ich schon jahrelang auf Nachhaltigkeit im Einkauf. Zumindest gebe ich mir meistens Mühe, das öko-zertifizierte Produkt zu finden oder es gleich gebraucht zu kaufen.

Im Digitalen habe ich erst im letzten Jahr begonnen, mich für Nachhaltigkeit zu interessieren. Schließlich ist es nicht so offensichtlich, was Nachhaltigkeit bei digitalen Tools eigentlich ausmacht. Es gibt weder etablierte Labels noch macht ein Konzept wie „Second-Hand“ bei Videokonferenz-Software Sinn.

Leitprinizipien für eine nachhaltige Digitalisierung

Dabei hat natürlich auch die Nutzung digitaler Tools Auswirkungen auf die Welt und beeinflusst den Energie- und Rohstoffverbrauch, die Verteilung des gesellschaftlichen Wohlstands und die der Machtverhältnisse.

Die beiden Wissenschaftler Tilman Santarius und Steffen Lange haben sich intensiv mit den sozialen und ökologischen Konsequenzen der Digitalisierung beschäftigt und in ihrem Buch Smarte grüne Welt? drei Leitprinzipien für eine nachhaltige Digitalisierung formuliert.

Leitprinzipien für nachhaltige Digitalisierung nach Santorius und Lange
3 Leitprinzipien nachhaltiger Digitalisierung nach Santorius und Lange (eigene Darstellung)

7 konkrete Kriterien für digitale Tools

Aus den doch eher allgemein gehaltenen Leitprinzipien habe ich für mich diese Kriterien formuliert:

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Marketing

utm-Parameter: Wie Link-Tagging der Webanalyse hilft (inkl. Excel-Tool)

Es gibt einfache Kniffe, die ich wieder und wieder anwende und die bei (fast) jedem Projekt weiterhelfen. Einer dieser Kniffe ist der Einsatz von utm-Parametern.

Damit lässt sich die Wirkung des eigenen Online Marketings deutlich besser verstehen. Gleichzeitig wird die Privatsphäre der Website-Besucher respektiert, weil weder Tracking Pixel installiert noch personenbezogene Daten erhoben werden.

In diesem Beitrag möchte ich die folgenden Fragen beantworten:

  1. Was sind utm-Parameter?
  2. Wobei helfen utm-Parameter genau?
  3. Welche utm-Parameter erkennt Google Analytics? (inkl. Excel-Tool zur Erstellung der Link-Tags)
  4. Welche Kampagnen-Parameter gibt es bei Matomo (ehemals Piwik)? (inkl. Excel-Tool zur Erstellung der Link-Tags)
  5. Wie lassen sich Kampagnen-Parameter bei anderen Webanalysetools wie zum Beispiel Plausible Analytics einsetzen? (inkl. Excel-Tool zur Erstellung der Link-Tags)
  6. Welche Konventionen sind bei der Benennung der utm-Parameter zu beachten?
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Datenschutz

Warum sich Google Analytics nicht datenschutzkonform einsetzen lässt

Beim Flanieren durchs Internet zeigen die überall aufpoppenden Cookie-Hinweise, dass Google Analytics auch in Deutschland große Verwendung findet.

Wahrscheinlich unterscheidet sich die deutsche Verbreitung dieses Tools kaum von der globalen: Google Analytics hat einen Marktanteil von 85%.

Google Analytics Nutzung nimmt in Deutschland ab.
Immerhin zeigt sich ein erster kleiner Knick in der Nutzung von Google Analytics in Deutschland (Screenshot von builtwith.com).

Dabei gibt es in Deutschland keine Möglichkeit, das Tracking-Tool von Google datenschutzkonform einzusetzen.

Diese Einschätzung habe ich nicht von einem radikalen Nerd abgeschrieben, sondern von der Datenschutzexpertin eines großen deutschen Konzerns, für den ich dieses Jahr gearbeitet habe. Dort wurde Google Analytics daraufhin von allen Websites entfernt.

Die Schritte (wie anonimizeIP, Auftragsverarbeitungsvertrag mit Google, etc.), die gemeinhin in dem Bestreben unternommen werden, den Einsatz von Google Analytics mit deutschem Recht in Einklang zu bringen, reichen laut dieser Datenschutzexpertin nicht.

Ihre Argumentation ist aus meiner Sicht sehr schlüssig und basiert auf zwei Punkten:

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Marketing

Performance Marketing und Datenschutz muss kein Widerspruch sein

Performance Marketing ist der Versuch:

  1. die Wirkung von Marketing-Maßnahmen zu bestimmen und als Folge davon
  2. zielgerichtet und kosteneffizient die Menschen zu erreichen, die sich für das eigene Angebot interessieren.

Das ist in der Theorie eine gute Sache: Menschen, die das Angebot nicht interessiert, werden damit nicht behelligt.

Das Problem mit Performance Marketing

Aber so wie Performance Marketing heute betrieben wird, endet es im Überwachungskapitalismus. Tracker verfolgen unsere Bewegungen durchs Netz, um Nutzerprofile zu erstellen und diese möglichst effizient an den höchstbietenden Werbetreibenden zu verhökern.

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Gedanken Marketing

Opt-in oder Opt-out: Was bedeutet diese Entscheidung für die Webanalyse?

Mit Analysewerkzeugen wie Google Analytics kann man besser verstehen, wie eine Website genutzt wird und zum Beispiel folgende Fragen beantworten:

  • Wie viele Besucher nutzen die Website pro Monat?
  • Wie alt sind die Besucher und welches Geschlecht haben sie?
  • Wie stoßen sie auf die Website?
  • Welche Seiten sind die beliebtesten?
  • Machen die Besucher auch das auf der Website, was das Ziel dieser Website ist? (Für den Newsletter anmelden, Produkte kaufen, etc.)

Datenschutzrechtliche Anforderungen an das Webtracking

Der Datenschutz setzt der Datensammelei aber Grenzen. Spätestens seit der Datenschutzgrundverordnung im Mai 2018 ist klar, dass für eine rechtmäßige Datenerhebung für Tracking-Zwecke mindestens diese drei Anforderungen erfüllt sein müssen:

  1. Der Besucher wird auf die Datenerhebung hingewiesen.
  2. Die Identität des Besuchers wird verschleiert, zum Beispiel durch IP-Masking.
  3. Der Besucher muss die Möglichkeit haben, einem Tracking zu widersprechen.

Bei diesem dritten Punkt war lange umstritten, ob der Nutzer erst getrackt werden darf, wenn er aktiv der Datenerhebung zugestimmt hat (Opt-in) oder ob er getrackt wird, bis er der Datenerhebung (Opt-out) widerspricht.

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Marketing

Nachhaltiges Online Marketing: Besser für die Welt und viele Unternehmen

Online Marketing, so wie es derzeit betrieben wird, macht die Welt wohl insgesamt schlechter. Es ist überhaupt nicht nachhaltig:

  • weder ökologisch: Das Internet verbraucht eine enorme Menge Strom. Vermutlich mehr als ganz Großbritannien. Online Marketing hat an dieser Entwicklung einen großen Anteil. Werbeeinblendungen und Nutzertracking machen Websites deutlich größer und sind somit für den immer größeren Energieverbrauch des Internets mit verantwortlich.
  • noch sozial: Durch immer invasiveres Nutzer-Tracking dringen Unternehmen (und Staaten mit Zugriff auf diese Unternehmen) in unsere Privatsphäre ein. Dadurch wollen sie einerseits ihre Nutzer besser verstehen und andererseits zielgerichtet Werbung schalten. Dieses Vorgehen stößt aber nicht auf Gegenliebe. In allen Umfragen geben Verbraucher an, sie fühlen sich von Online-Werbung und Tracking genervt.
  • oft nicht einmal ökonomisch: Bei vielen Kampagnen profitiert bei einer realistischen Betrachtung vor allem die Werbeplattform (oft Google oder Facebook). Eigentlich ist das Versprechen des Online Marketings ja gerade, die Wirkung der eigenen Maßnahmen transparent zu machen. Doch oft führt das eher zu einer pseudo-Messbarkeit, die auch große Unternehmen dazu verleitet, ihr Budget mit beiden Händen zum Fenster rauszuschmeißen.

Wie geht es besser? Wie kann im Online Marketing ein nachhaltiger Ansatz ausschauen, der nicht nur für die Erde, sondern auch für viele Unternehmen die bessere Wahl ist?

Mir sind drei Hebel eingefallen, um Online Marketing nachhaltig zu betreiben:

Skizze: So könnte nachhaltiges Online Marketing ausschauen